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P-Seminar bringt Französisch an die Grundschule

"Un, deux, trois, tu t’appelles comment?" Ungewöhnliche Klänge an einer Grundschule? Nicht, wenn unser P-Seminar Französisch unter der Leitung von Anja Smetana unterwegs ist! Vor wenigen Wochen durfte eine dritte Klasse der Grundschule am Spitalplatz angeleitet durch unsere Oberstufenschüler spielerisch erste Begegnungen mit der französischen Sprache und Kultur machen. Für alle ein tolles Erlebnis!

P-Seminar bringt Französisch an die Grundschule

P-Seminar "Französisch an der Grundschule" begeistert Drittklässler

Was können wir auf die Beine stellen? Was macht den Kindern Spaß? Welches Konzept lässt sich unter Pandemiebedingungen verwirklichen? Diese und ähnliche Fragen galt es zu Beginn des P-Seminar-Projektteils zunächst zu klären. Es wurden Ideen gesammelt, diskutiert, und so mancher Ansatz wurde auch wieder verworfen. Am Ende der kreativen Findungsphase stand das Grobgerüst des Projekts fest: fünf Stationen, die in Kleingruppen nacheinander besucht und bearbeitet werden sollten. Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars teilten sich in Gruppen auf und entwickelten eigenständig die einzelnen Kleinprojekte.
So entstand eine bunte Mischung aus motivierenden und abwechslungsreichen Stationen: ein landeskundliches Memory mit berühmten französischen Sehenswürdigkeiten, das ganz professionell beim Ravensburger-Verlag in Druck gegeben wurde. Ein Bewegungsspiel, in dem die französischen Zahlen bis zehn entdeckt und geübt wurden. Ein Brettspiel, mit dem die Kinder Paris und seine Sehenswürdigkeiten kennenlernten und nebenbei noch Spaß am pantomimischen Spiel mit französischen Wörtern hatten. Eine Kreativstation mit Ausmalbildern und Bastelvorlagen für eine französische Flagge, an der die französischen Wörter für die Farben gelernt wurden. Und nicht zuletzt eine Station, an der die Kinder bereits kleine Dialoge auf Französisch formulierten.
Das Ganze wurde in eine Geschichte eingebettet: Fünf Familien haben sich auf einer Reise durch Frankreich verloren und müssen sich zunächst einmal wiederfinden. Dafür bekam jedes Kind ein Kärtchen mit einem Namen, der zu einer der fünf Familien gehörte. Hatten sich die einzelnen Familienmitglieder gefunden, konnten sie sich auf den Weg machen, Land, Leute und Sprache gemeinsam zu entdecken.
Nach dem erfolgreichen Besuch einer Station erhielt jedes Kind einen Stempel auf einem farbigen Laufzettel. Waren alle Stationen absolviert, winkte eine kleine Überraschung. Da das Seminar vorsichtshalber darauf verzichten wollte, selbst zubereitete, offene Schmankerl anzubieten, gab es für jedes Kind eine kleine Auswahl an Rezepten, aufgerollt mit einem Schleifenband, ein verpacktes pain au chocolat und eine kleine Flasche Orangina.
Zum Abschluss des Vormittags bat das Seminar die gesamte Klasse noch ein letztes Mal „auf die Bühne“: Alle tanzten gemeinsam eine einstudierte Choreografie zu einem französischen Lied.
Während der ganzen vier Schulstunden waren die Kinder mit Begeisterung bei der Sache. So verwunderte es nicht, dass bei der Verabschiedung eigentlich nur eine Frage offenblieb: „Wann kommt ihr wieder?“
Vielen Dank an dieser Stelle an Saskia Dirauf, die Klassenlehrerin der 3d. Der Vormittag bei Euch hat uns viel Spaß gemacht – und vielleicht beim einen oder der anderen einen neuen Berufswunsch geweckt!

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