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Die eigene Stadt neu entdecken

IKG-Schüler erkunden Landsbergs Geschichte und Architektur

Die eigene Stadt neu entdecken

Junge „Spürnasen“ aus einer 5. Klasse mit (v. l.) C. Völk (Mitarbeiterin in der Schulleitung), Klassenleiterin S. Futterknecht, Schulleiterin U. Triller, Stadtrat A. Flörke und den Elternbeiräten R. Stahl, L. Mielimonka und B. Dörr

„Wie heißt eigentlich das Tor zwischen dem IKG und dem Rossmarkt? Warum denn ,Färber‘?“ Vielleicht haben Sie es bemerkt? Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen des Ignaz-Kögler-Gymnasiums waren im Rahmen der Projekttage zum Schuljahresende in kleinen Gruppen in Landsberg unterwegs, um „ihre Stadt“ mit neuen Augen sehen zu lernen und viel Spannendes über sie zu erfahren. Zunächst erhielten sie von erfahrenen Landsberger Stadtführern interessante Einblicke in die mittelalterliche Geschichte und Architektur ihrer Heimatstadt, im Anschluss erkundeten sie in unterschiedlichen Rallyes bestimmte Stationen auf eigene Faust. Schulleiterin Ursula Triller erzählt von vielen strahlenden Gesichtern, die – wie die begeisterten Rückmeldungen – davon zeugten, wie viel Spaß die jungen „Spürnasen“ bei ihren Erkundungstouren hatten.

Die Idee zu dieser Aktion stammte von unserem Elternbeirat, der das Projekt vorbereitet und zusammen mit dem Förderverein auch großzügig finanziell unterstützt hat. Bei der Ausarbeitung des kulturellen Programms brachte sich zudem Axel Flörke, Stadtrat und unser ehemaliger Oberstufenkoordinator, engagiert ein. Den Kindern und Jugendlichen wurde dadurch in den letzten Tagen dieses außergewöhnlichen „Corona-Schuljahrs“ ganz gezielt der Besuch außerschulischer Lernorte ermöglicht. Gemeinschaft sollte auch außerhalb des Unterrichts an der Schule wieder verstärkt erlebbar und soziale Kompetenzen in anderer Lernumgebung bewusst gestärkt werden.

Auch für die älteren Jahrgangsstufen hat der Elternbeirat des IKG in Kooperation mit den Lehrkräften für die letzte Schulwoche verschiedene lehrreiche Exkursionen vorbereitet und die Unkosten zum größten Teil übernommen: Die Neunt- und Zehntklässler besuchten den Erinnerungsort der Welfenkaserne Landsberg bzw. die Holocaustgedenkstätte in Erpfting, Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufen die KZ-Gedenkstätte in Dachau.
 

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