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"Es gibt nichts, was es nicht gibt" - Kunst im Kontext

Das W-Seminar Kunst 2016/18 stellt in einer Vernissage seine praktischen Arbeiten vor

Kontext3_HP.JPGJunk Art, Eat Art, Nouveau Réalisme, Tachismus, Drip Painting, Art Brut, Triadisches Ballett, Heroische Landschaft…
Tinguely, Burri, Spoerri, Wols, Pollock, Dubuffet, Schlemmer, Poussin, Salgado…
Es muss keiner an sich zweifeln, wenn er mit diesen Begriffen und Namen nichts anzufangen weiß. Dafür sind sie zu speziell und im Schulleben in der Regel W-Seminaren vorbehalten, wo man sich gern mal vom Allgemeingültigen entfernt und gezielt unbekannteres Terrain beackert.
Kontext4_HP.JPGSo geschehen – wie jedes Jahr – auch heuer wieder im W-Seminar Kunst unter dem Motto ‚Kunst im Kontext‘. Dafür, dass die Werbung im Vorfeld eher mangelhaft war (übrigens das Einzige, was man dem Kurs über die eineinhalb Jahre vorwerfen kann), fand sich am 1. Februar bei der Vorstellung der praktischen Arbeiten im Raum 001A des Ignaz-Kögler-Gymnasiums ein illustres, zahlenmäßig erstaunlich starkes Publikum ein. Wie den Reaktionen nach dem ca. eineinhalbstündigen Parcours, währenddessen jede Arbeit vorgeführt und besprochen wurde, zu entnehmen waren, waren die Anwesenden vielen ihrer Zeitgenossen ab dem Zeitpunkt nicht nur einen Wissensvorsprung an Fachbegriffen voraus (s. oben), sondern überhaupt schwerstens beeindruckt, ja geradezu ‚geflasht‘ (Originalzitat eines Schülervaters) ob der dargebotenen Werkstücke. Natürlich sind bei solchen Anlässen nicht nur Experten zugegen, weshalb es für den oft fachfremden Betrachter hilfreich ist, wenn er erläuternde Informationen und Handreichungen bekommt, die den Zugang zu den oft komplexen Zusammenhängen und Sachverhalten der Arbeiten wesentlich erleichtern und gerade auch für den Laien nachvollziehbar und transparent machen, was dieser, wie eine lange Erfahrungskette zeigt, gerne und dankbar aufnimmt.

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Wie gut das motivierte Publikum an diesem Donnerstag in Schwung war, war ferner am lebhaften Interesse an einer inoffiziellen Schau von Architekturzeichnungen und -modellen im Werkraum abzulesen, die eigentlich nur als unverbindliches Zusatzangebot gedacht war. Dass der Appetit mit dem Essen kommt (dank entsprechender Appetizer), war also wieder einmal eine Binsenweisheit. Genau wie eine andere im selben Genre: Wer arbeitet soll auch essen. Die realen Appetizer lagen nämlich schon lange verzehrbereit und verführerisch auf dem Tisch.

 

Bei Plausch, Speis und Trank ging dieser ereignisreiche Abend schließlich zu Ende mit der leider allzu seltenen, aber nicht übertriebenen Gewissheit: dass offensichtlich ausnahmslos jeder zufrieden war.

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