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Seminare 2014-2016

P-Seminar Geographie: Migration / Flucht - Integration von heimatlosen Menschen
Das Thema Migration und Flucht aus Krisenregionen ist nicht zuletzt nach den aktuellen Meldungen zu den großen Flüchtlingsströmen von Syrien in Richtung Europa, derzeit auch nach Landsberg selbst, eines der wichtigsten, aber auch sensibelsten Themen der heutigen Zeit. Millionen Menschen bzw. Familien sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, da sie dort durch Terror, Krieg oder Hungersnöte keine angenehmen Lebensaussichten mehr haben. Diese Menschen nehmen in vielen Fällen eine gefährliche Reise mit einem auf das Wichtigste beschränkte Gepäck in Kauf, in der Hoffnung, in Europa eine sicherere, friedvollere Zukunft zu haben. Sollten sie zu den wenigen Glücklichen gehören, die unversehrt bei uns ankommen, beginnt aber häufig ein Leben, welches sie sich so nicht erhofft haben: Sie leben auf engem Raum mit für sie ebenfalls fremden Menschen in eigens errichteten Flüchtlingsheimen und müssen größtenteils ohne Arbeitserlaubnis ihren Alltag bestreiten, nicht zuletzt mit der noch immer bestehenden Gefahr, wieder in ihr Heimatland zurückverwiesen zu werden. An diese Menschen richtet sich dieses P-Seminar. Gemeinsam wollen wir den persönlichen Kontakt suchen und uns überlegen, wie wir ihnen den Aufenthalt bei uns ein bisschen angenehmer gestalten können. Wie die gemeinsame Arbeit konkret gestaltet werden kann, entwickeln die Teilnehmer des Seminars in Kooperation mit einschlägigen außerschulischen Partnern selbst.
P-Seminar Französisch: Vorbereitung, Durchführung und Präsentation einer Reise
Marseille, europäische Kulturhauptstadt 2013 – einer von vielen Gründen, eine Reise in diese faszinierende Stadt zu unternehmen. Das P- Seminar bietet den Teilnehmern die Chance, eine Studienfahrt als Projekt selbst vorzubereiten, durchzuführen, zu präsentieren und diese deswegen intensiver zu erleben. Dabei besteht die Möglichkeit, an der Sprachschule "Destination langues" Kurse unterschiedlichen Niveaus zu belegen, so dass sich die Schülerinnen und Schüler, die das Fach Französisch als Abiturprüfungsfach belegt haben, im Rahmen des Sprachschulprogramms „fit“ für die Prüfungen machen. Nach dem Unterricht in der Sprachschule – der in der Regel vormittags stattfindet – sollen die Schüler ein Programm (sportlich - kulturell) für die Nachmittage erstellen. Die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur bietet sich insbesondere an, Kultur und Natur zu verbinden und damit auch fächerübergreifend zu arbeiten: Berühmte Maler wie Picasso, Matisse, Cézanne, aber auch zahlreiche Schriftsteller(innen) wie George Sand fanden hier ihr Zuhause, was sich unter anderem in der Vielfalt der Museen widerspiegelt. Etwas selbst „auf die Beine zu stellen“ stärkt das Selbstbewusstsein. Gerade kurz nach dem Abitur, zu Beginn des Studiums, ist eine der ersten Erfahrungen, die man macht, dass eigenständiges Organisieren und Kooperieren mit Gleichgesinnten„ überlebenswichtig ist, da es bei vielen Studiengängen auf Eigeninitiative ankommt. Zum ersten Mal ist im Gegensatz zur Schulzeit – niemand mehr da, der einen darauf aufmerksam macht, dass man etwas vergessen hat oder einen Tipp gibt, was als Nächstes zu tun ist. Eigenständigkeit, Teamfähigkeit sowie Organisationstalent sind zudem Stärken, die in den verschiedensten Berufsfeldern gefordert werden. Das Projekt ist ebenso in besonderer Weise dazu geeignet, anwendungsorientiertes Fremdsprachenlernen zu fördern, die Schüler zum fächerübergreifenden Denken anzuregen und Hemmschwellen für ein späteres Hochschulstudium oder Praxissemester im Ausland abzubauen. Die Studienfahrt soll in der ersten Fahrtenwoche 2015 (12/1) durchgeführt werden.
W-Seminar Kunst: Die Bildhauerei des 19. und 20. Jahrhunderts
 
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