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Physik zum Anfassen

P-Seminar Physik übergibt seinen interaktiven Schaukasten der Schulgemeinschaft

 

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Es ist soweit! Nach einer einjährigen Phase der Planung und Umsetzung konnte das P-Seminar Physik 2010/2012 unter Leitung von Frau Deuerling seine selbst entworfenen und gebauten Experimente im Rahmen einer kleinen Einweihung der Schulgemeinschaft präsentieren. Seit Dienstag, den 17. Januar 2012, können physikalisch interessierte Schülerinnen und Schüler, das im Physik-Unterricht teilweise bereits gelernte Wissen interaktiv vertiefen: 120117PSemPhyVitr2.JPG

Da kann man den Lotuseffekt nachahmen, indem man Wassertropfen über Aluminiumschienen gleiten lässt. Da kann man Kugeln durch Röhren fallen lassen und so das physikalische Prinzip des Rückstoßes erkennen. Da kann man an einer Kurbel drehen, um so einen kleinen Stromgenerator anzutreiben, der dann wiederum eine Carrera-Bahn in Gang setzt. Da kann man ... Leider ist die Pause schon wieder vorbei, aber wir haben ja noch eine zweite Pause.
Erste Ideen und Anregungen für die ausgestellten Experimente lieferte eine Exkursion des Seminars zum Deutschen Museum in München. Dort erhielten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des P-Seminars eine ausführliche und sehr interessante Führung durch die vielfältigen Abteilungen der Museumswerkstatt und durch ausgewählte Teile der Physikabteilung.
120117PSemPhyVitrineInn_HP.JPGEin Jahr lang haben sie dann an der Auswahl und Planung der Experimente gearbeitet. Es sollten möglichst verschiedenartige Interaktionen aus mehreren Teilgebieten der Physik entstehen, die leicht zu bedienen und auch für  jüngere Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar sind. Natürlich hatten die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer auch den Anspruch, alle Aufbauten selbst herzustellen. Dabei wurden sie von einem Ausbilder und fünf Auszubildenden der Firma Hilti in Kaufering, die als externe Partner gewonnen werden konnten, tatkräftig unterstützt. Vier Schüler durften zwei Tage bei Hilti verbringen, um dort ihre Experimente zu bauen, die schließlich auch noch so dimensioniert sein mussten, dass sie in den geplanten Schaukasten passten. Ihren Platz hat diese Vitrine nun beim Aufzug gegenüber von den Physiksälen gefunden und wird seitdem regemäßig von Schülerinnen und Schülern umlagert. Ein schöner Erfolg, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des P-Seminars Physik meinen, die sich deshalb an dieser Stelle nochmals herzlich bei denjenigen bedanken, die sie so tatkäftig bei der Umsetzung ihres Projekts unterstützt haben: allen voran dem Förderverein des IKG, der die nötigen finanziellen Mittel zum Bau der Vitrine zur Verfügung stellte und der Firma Hilti, die diesen Bau so tatkräftig unterstützt hat. Den Schülerinnen und Schülern des IKG aber wünscht das P-Seminar Physik viel Spaß beim intensiven Ausprobieren der Experimente. Mit der nötigen Vorsicht werden sie an der Vitrine noch lange ihre Freude haben.

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