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Religionsfreiheit

Ado Greve von der Hilfsorganisation "Open Doors" referiert vor Zehntklässlern über die Situation von verfolgten Christen in der Welt

ado greve.jpgTäglich hören wir von Flüchtlingen und Migranten, die ihre Heimat verlassen müssen, weil die Zustände dort unerträglich sind. Die Gründe dafür sind vielschichtig, doch Hunderttausende werden für ihre Glaubensüberzeugung verfolgt. Vor allem die Christen haben weltweit zunehmend Diskriminierung und Repressalien zu leiden. Die Fachschaft Religionslehre hat daher den Öffentlichkeitsreferenten der Hilfsorganisation Open Doors, eingeladen, um über die Lage der Religionsfreiheit in der Welt zu referieren: Ado Greve stellte am 26. März 2015 den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 den Weltverfolgungsindex, ein Länderranking, das die Situation religiöser Minderheiten anhand verschiedener Kriterien unter die Lupe nimmt, basierend auf den Berichten verfolgter Christen. Greve schockierte nicht nur durch Zahlenmaterial, sondern vor allem durch die Zeugnisse der Betroffen, mit denen Open Doors in Kontakt steht, wies aber auch auf einen Hoffnungsschimmer am Horizont des Weltgeschehens hin. Während das Aussterben des Christentums im Irak besiegelt scheint, zeichnet sich in der ägyptischen Gesellschaft ein Umdenken ab, wo viele Muslime beeindruckt sind von dem friedfertigen und gewaltfreien Auftreten der meist koptischen Christen, die Verfolgungen zum Opfer fallen. Den Schülern wurde bewusst, dass Religionsfreiheit ein hohes, aber in vielen Ländern bedrohtes Gut ist.


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