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Wie geht's? Was ich dir erzählen wollte...

Seit Mitte März ist nun schon das Ignaz-Kögler-Gymnasium geschlossen. Lernen und Lehren stellt sich auf einmal ganz anders dar. Unsere gewohnten Rollen als Schülerin und Schüler, als Eltern und Lehrkräfte verändern sich auf eine zuvor nicht geahnte Weise. Kaum einer, der sich in dieser Zeit nicht nach dem ganz normalen Leben zurücksehnt und sich verunsichert fragt, wie lange der Ausnahmezustand, in dem wir uns befinden, noch anhalten wird. Überall ist es bedrückend still und leer – auch in unserem Schulhaus. Wir wollen daher an dieser Stelle ein virtuelles Schulhaus schaffen. Schau einmal rein!

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können hier ihre Bilder vom Homeschooling veröffentlichen, aufmunternde Worte hinterlassen und kurze Mitteilungen darüber, was sie derzeit bewegt, was sie vermissen, wofür sie Zeit finden, was sie vielleicht auch gerade trotz allem glücklich macht ... Wer mitmachen möchte, kann uns gern per E-Mail seine Bilder und Botschaften zusenden, die wir dann gern hier veröffentlichen. So bleiben wir auch aus der Ferne in Kontakt miteinander bis wir uns hoffentlich recht bald wiedersehen!

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Impressionen aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht:

Tagebucheintrag zu den ersten Wochen der Schulschließungen im März/April 2020

Am Anfang habe ich mich über das „Corona Frei“ gefreut und habe auch gedacht, dass das Erledigen des Stoffes daheim einfacher ist, als täglich in der Schule zu sitzen und zusätzlich noch Hausaufgaben zu machen. Insgeheim habe ich sogar auf etwas mehr Freizeit gehofft. Jedoch habe ich mich getäuscht, wie mir sehr bald bewusst werden sollte. Der einzige Vorteil, der sich für mich herausstellte, war, dass ich mich nicht immer auf die Unterrichtsstunden am nächsten Tag vorbereiten musste und etwas länger schlafen konnte, denn der Schulweg fiel weg.
Unter der Woche bin ich pünktlich um 7:15 Uhr aufgestanden und habe um 8:00 Uhr mit den Aufgaben begonnen. Nach Möglichkeit habe ich mich an den Stundenplan gehalten und die Aufgaben für das entsprechende Fach fertiggestellt. Oftmals vermisste ich dabei die lustigen, zusätzlichen Bemerkungen meiner Mitschüler und Lehrer. Aber nicht immer reichte die Unterrichtszeit aus, um die vorgegebenen Aufgaben zu lösen. Oftmals musste ich sehr lange auch noch am Nachmittag und Abend arbeiten und benötigte zwischendurch Abwechslung und Entspannung. In der ersten Woche war dies noch möglich, indem ich zum Beispiel mit auf dem Bauernhof eines Freundes half, aber nach den Kontaktbeschränkungen waren diese Ausflüge auch nicht mehr umzusetzen. Leider, denn besonders viel Freude macht die Arbeit dort nämlich in den Osterferien. Zu dieser Zeit werden für die Kühe auf den Weiden die Zäune errichtet.
Diese Kontaktbeschränkungen lösten jedoch noch mehr Frust und Enttäuschungen in mir aus, da ich eigentlich in den Ferien ein Praktikum als Landmaschinentechniker gemacht hätte. Auch der Besuch und die Geburtstagparty bei meiner Oma mussten entfallen sowie das traditionelle Rätschen der Ministranten am Ostersamstag.
Nach mehreren Überlegungen und Gesprächen mit meinen Eltern habe ich mich zum Entspannen für kleine Radltouren in der Umgebung entschieden. Nach Möglichkeit bin ich gegen 13:00 Uhr mit meinem Fahrrad losgestartet. Bis jetzt habe ich schon 115 km abgefahren und es war jedes Mal interessant, in der Natur draußen zu sein, diese zu beobachten und die Ruhe zu genießen, sich jedoch auch gleichzeitig körperlich auszupowern. (Joshi)

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Home-Schooling, das heißt auch: Fitness-Workout!

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"..anbei schicke ich Ihnen die Arbeitsaufträge vom Fitnessworkout. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht..." (Schülerin, 9. Klasse).

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