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"Orpheus und Eurydike" gewinnen Preis beim Wettbewerb der Stiftung Humanistische Bildung

Der Kreativ-Wettbewerb "Celebremus Ovidium!" wollte sicherlich anlässlich des 2000. Todestags von Ovid die klassischen Texte wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Warum also nicht dies zum Anlass nehmen, ein aus dem Lateinunterricht und den Projekttagen vor den Sommerferien erwachsenes Schülerprodukt einzureichen? Das dachten sich die jungen Filmemacher um Lukas Strumberger (8d) und ihr Lateinlehrer Florian Kopp, nachdem sie mit viel Begeisterung und Liebe zum Detail ihre modernisierte Fassung von Orpheus und Eurydike in Form eines Kurzfilms erstellt hatten. Das Engagement wurde belohnt: Nun winkt eine Preisverleihung im Münchner Sophiensaal. Herzlichen Glückwunsch!

Orpheus und Eurydike Titelbild Trailer.jpgDass die letzte Woche vor den Sommerferien ausgesprochen sinnvoll genutzt werden kann, führt das Schülerprojekt um Lukas Strumberger (8d) eindrucksvoll vor Augen. Nachdem sie zuvor im Lateinunterricht eine vereinfachte Fassung der Geschichte von Orpheus und Eurydike übersetzt und erarbeitet hatten, kam die Idee auf, daraus ein kleines Theaterstück zu machen. Danach lief alles fast wie von selbst: An den Projekttagen wollte der damalige Siebtklässler Lukas Strumberger gern mit einigen Schülern einen Kurzfilm drehen und bat daher seinen Lateinlehrer Florian Kopp, ob dieser die Gruppe betreuen könne. Die Geschichte um Orpheus und Eurydike bot sich dabei in geradezu idealer Weise für weitere spielerische und technische Umsetzungen an. Zur gleichen Zeit erreichte die Lateinlehrkräfte eine Einladung der Stiftung Humanistische Bildung in Bayern - Elisabeth-J.-Saal-Stiftung zu einem Kreativ-Wettbewerb anlässlich des 2000. Todestags von Ovid. Was lag näher, als sich daran zu beteiligen? Mit großem Eifer machten sich die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6 bis 8 ans Werk. Ein Glücksfall war die Möglichkeit, in der Asterix-Arena der Bavaria-Filmstudios drehen zu dürfen. Es wurde kostümiert, drapiert, gebaut, gespielt, gedreht, geschnitten, mit Musik unterlegt ... und so entstand in nur zwei Tagen ein wunderbares kleines Werk, das den antiken Stoff modern und schülergerecht interpretiert, zum Entspannen und Amüsieren einlädt und so auf seine Weise die klassische Sage lebendig werden lässt.

Das hat auch die Jury des Wettbewerbs "Celebremus Ovidium!" der Stiftung Humanistische Bildung in Bayern - Elisabeth -J.-Saal-Stiftung überzeugt. Am 21. November 2017 wird die Fimprojekt-Gruppe um Lukas Strumberger auf einem Festakt im Münchner Sophiensaal als eine von 10 Preisträgern geehrt.

Am kommenden Elternsprechtag (29.11.2017) wird der ca. 11-minütige Kurzfilm in Endlosschleife in der Aula des Ignaz-Kögler-Gymnasiums zu sehen sein. Natürlich haben die jungen Filmleute auch einen Trailer angefertigt, der schon einmal neugierig machen kann. Viel Vergnügen!

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