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07.04.2017


 

IKG-Info online

Aktuelle Informationen aus dem Schulleben
 

2016/17 - Ausgabe 4



 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie wäre es, wenn man mal jemand ganz anderes sein könnte? Der Schüchterne träumt davon, kein Lampenfieber mehr zu haben, mit Wortwitz ausstaffierter, umschwärmter Mittelpunkt zu sein. Das ewig vernünftige Mädchen möchte insgeheim mal ganz verrückte Dinge machen und mit immer neuen Perücken auf dem Kopf erneut aus der Rolle fallen. Wie wäre es, von Dienerinnen umgeben den lieben langen Tag in Eselsmilch zu baden, sich mit Parfum zu bestäuben, edle Roben zu tragen und das Wort Stress noch nie gehört zu haben? Könnte man doch vorübergehend an anderen, sicherlich viel interessanteren Orten, in Schlössern, auf Burgen, in vornehmen Villen leben oder – auch das wäre zu bedenken – in den einfachen Verhältnissen eines Eseltreibers. Wie wäre es, wenn man in eine andere Zeit reiste: ins antike Griechenland beispielsweise oder in die opulente Zeit des Barock? Und natürlich wäre man dabei immer schon erwachsen, der Bevormundung von Eltern und Lehrern entronnen, eigene Herrin oder eigener Herr seines Geschick (oder Missgeschicks). Und was man zu sagen hätte, über das Leben, den Tod und so weiter, das würde endlich mal wirklich gehört.
„Auf dem Theater sollen wir nicht lernen, was dieser oder jener einzelne Mensch getan hat, sondern was ein jeder Mensch von einem gewissen Charakter unter gewissen Umständen tun werde“, lehrte 1767 Gotthold Ephraim Lessing. Die Bühne als Lehranstalt. Das gilt nicht nur für den Zuschauer, das gilt auch und gerade für den Darsteller. Das wurde in den letzten Wochen angesichts all der wunderbaren Theaterproduktionen an unserer Schule offenbar, in denen über Jahrgangsstufen und Ausbildungsrichtungen hinweg zahlreiche Schülerinnen und Schüler zum Erstaunen ihrer Eltern, Mitschüler und Lehrkräfte in ganz neue Rolle schlüpften und so nicht nur für sich, sondern auch anderen entdeckten, was in ihnen steckt. Wir sollten uns eben nicht allzu schnell auf eine Rolle festlegen (lassen).


Ursula Triller, Schulleiterin
 

 

 

Termine

 

Unsere aktuellen Termine finden Sie auf der Startseite unserer Homepage www.ikg-landsberg.de

  

 

 

Vorankündigungen

 

Vorbilder-Akademie Süd – ein kostenloses Angebot für Jugendliche mit Migrationshintergrund in der letzten Sommerferienwoche
(Tri) Was haben Viva-VH Palina Rodjinski, Star-Kicker Mesut Özil und Professor Aladin E-Mafaalani gemeinsam? Alle drei blicken auf eine ganz persönliche Migrationsgeschichte zurück – und haben echte Erfolgsgeschichten geschrieben. „Bildung & Begabung“, das Talentförderzentrum des Bundes und der Länder, will Jugendliche mit Migrationshintergrund durch das Angebot der „Vorbilder-Akademie“ dabei unterstützen, ihre Stärken zu entdecken, (Aus)Bildungswege kennenzulernen und so ihre Chancen bestmöglich zu nutzen. Die Vorbilder-Akademie Süd findet für bayerische Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in der letzten Sommerferienwoche vom 2.9.-9.9.2017 in Amberg statt. Angeboten werden Kurse zu Kulturwissenschaften, Verhaltensökonomie / VWL, Biochemie oder Medien und Kunst, um neue Themenfelder kennenzulernen. In verschiedenen Workshops werden Fähigkeiten wie Rhetorik, Zeitmanagement oder Teamarbeit trainiert. Darüber hinaus erhält man Informationen zu unterschiedlichen Studien- und Ausbildungswegen und erfährt alles Wichtige rund ums Studium. Die Teilnahme an der Akademie ist für Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund kostenfrei. Bewerbungsschluss ist der 5. Mai 2017. Alle Informationen und Unterlagen für die Bewerbung finden sich hier  

 

Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeiten von Schülerinnen und Schülern
(Tri) Wer sich engagiert, bestimmt und gestaltet die Gegenwart und die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mit. Ehrenamtliche Tätigkeit und freiwilliges Engagement sind deswegen unverzichtbar. Sie anzuregen und zu fördern gehört zu den erzieherischen Aufgaben der Schule. Dazu trägt die ausdrückliche Anerkennung des Einsatzes der Engagierten wesentlich bei. In einem Beiblatt zum Jahreszeugnis findet schon seit langem die ehrenamtliche Tätigkeit von Schülerinnen und Schülern ihre Würdigung. In Frage kommt hier nicht nur ein entsprechender Einsatz im schulischen, sondern auch im sozialen und karikativen sowie kulturellen Bereich, Engagement in der freien Jugendarbeit, im sicherheitsrelevanten Ehrenamt (Freiwillige Feuerwehr, THW, Rettungsdienste, etc.), im Sport, im Natur- und Umweltschutz etc. Ehrenamtlich tätige Schülerinnen und Schüler bzw. – bei Minderjährigkeit - deren Erziehungsberechtigte werden ermuntert, sich nicht zu scheuen bis zum 24.06.2017 im Schulsekretariat ein entsprechendes Beiblatt zum Jahreszeugnis zu beantragen. Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus hat dazu ein Formblatt herausgegeben, das im Sekretariat erhältlich ist.

 

 

 

Meldungen

 

Wohnungssuche für Flüchtlinge
Mit Erreichen der Volljährigkeit werden viele Jugendliche aus den Flüchtlingsklassen aus kleineren Unterkünften in die Soccerhalle nach Kaufering verlegt. Die Integration von Heranwachsenden, die gerade dabei sind, mit den Regeln, der Sprache und dem Leben bei uns vertraut zu werden, wird durch die Unterbringung in einer solch engen Massenunterkunft in schulischer wie gesellschaftlicher Hinsicht erheblich erschwert. Wir suchen daher dringend Wohnungen oder Zimmer für sie. Das Jobcenter übernimmt die Miete in Höhe von 500,-€ warm. Falls Sie helfen können, melden Sie sich bitte bei Frau Johanna Schaufler, Sozialpädagogin in unseren Flüchtlingsklassen, per E-Mail: schaufler@bibaugsburg.de   ----   Für Fragen steht auch Tobias Dengler, Fachlehrer für Deutsch und Geschichte sowie Lehrkraft in den Flüchtlingsklassen am IKG, zur Verfügung. Mehr … 

 

Universitätsluft schnuppern auf der Suche nach Anregungen
(Fis) Am 14.2.2017 hatte das P-Seminar Geschichte 2016/18 Gelegenheit, an der Tagung „Der Erste Weltkrieg globalgeschichtlich betrachtet“ teilzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler lernten bei der Veranstaltung an der Universität Augsburg Referenten aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und Israel kennen, die ungewöhnliche Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg aufzeigten und mit den Zuhörern diskutierten. Vielleicht kann der ein oder andere Gedanke zur Weiterentwicklung der Website www.globalerkrieg14-18.de beitragen. Mehr …


Wintersportwoche im Ahrntal – Superwetter, Supergaudi
(Dul) Gleich nach dem Beziehen der Quartiere besuchten alle siebten Klassen am ersten Abend die Skishow am Klausberg. Neben Syncron-Skivorführungen und einer Freestyle-Skiing Demonstration gab es noch einen kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des Skifahrens einschließlich Telemarkeinlage. Am besten – da waren sich alle einig – hat jedoch der „Tanz der Pistenfahrzeuge“ gefallen. Am nächsten Tag konnte es dann mit dem Skifahren losgehen. Anfänger wie Fortgeschrittene machten im Laufe der Woche enorme Lernfortschritte und das perfekte Wetter leistete dazu einen erheblichen Beitrag. Am Donnerstag fuhren Wolfgang Müller und Tanja Roller mit interessierten Schülerinnen und Schülern zum Langlauf nach Kasern, wo sie gemeinsam die Sonnenloipe bezwangen. Und auch der Fasching kam in dieser Woche nicht zu kurz: Die Klassen 7c und 7d feierten mit bunten Kostümen eine Faschingsparty einschließlich Tanzwettbewerb, bevor es am Freitag in der Früh Abschied nehmen hieß. Mehr …
 

Schülerinnen und Schüler der 9. Jgst. besuchen NS-Gedenkstätten in Landsberg und Kaufering
(Kat) Im März 2017 machten die 9. Klassen in Begleitung ihrer Geschichtslehrkräfte eine Exkursion zur Welfenkaserne Landsberg. Nach einem einführenden Vortrag wurden sie von Oberstabsfeldwebel Siebert bzw. Oberstleutnant Roletschek in bewährter Manier durch die Untertageanlage 'Weingut II' geführt, dem 1944/45 verwirklichten Teil einer zur unterirdischen Flugzeugproduktion geplanten monströsen Bunkeranlage, wie sie das NS-Projekt „Ringeltaube“ seinerzeit vorsah. Tausende von KZ-Häftlingen waren dabei unter grausamen Bedingungen im Einsatz. Über deren Alltag wurden die Schülerinnen und Schüler an einem zweiten authentischen Ort nach einer kurzen Mittagspause informiert. Herr Deiler, Vizepräsident der Europäischen Holocaustgedenkstätten-Stiftung, führte sie dazu durch das KZ-Lager Kaufering VII, einem Dachauer Außenlager, welches derzeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.


47. Internationaler Jugendwettbewerb „Jugend creativ“
(Vie) „Freundschaft ist … BUNT“ hieß es in diesem Jahr beim Internationalen Jugendwettbewerb, mit dem die Volks- und Raiffeisenbanken jährlich Kinder und Jugendliche ermuntern, Eigeninitiative zu zeigen und ein größeres Publikum an ihren Ideen und Vorstellungen teilhaben zu lassen. Am 4. April fand im Historischen Rathaussaal Landsberg die Siegerehrung zum 47. Internationalen Jugendwettbewerb durch die VR-Bank Landsberg-Ammersee eG statt. 17 Sieger aus dem Landkreis, darunter allein acht Schülerinnen und Schüler des IKG, machten mit ihren Bildern eindrucksvoll deutlich, was für sie Freundschaft bedeutet. Cecilia Winter (6b) gewann den ersten Preis der Unterstufe. Joana Hartmann (8a), Alina Seeliger (8b) und Paula Wodniok (8a) machten unter sich den Mittelstufenwettbewerb aus, Lara Pavelko (10c) und Laura Gaier (10c) erhielten den zweiten Preis und Leonie Zwießler (9c) den dritten Preis in der Oberstufen-Kategorie. Lara Pavelko hat bisher in jeder Altersstufe gewonnen, zweimal davon den ersten Preis. Bayernweit gewannen in ihrer Altersstufen die ebenfalls eingereichten Arbeiten von Samuel Fichtl (9c) den dritten Preis und von Joana Hartmann (8a) den fünften. Schulleitung und Kunsterzieher des Ignaz-Kögler-Gymnasiums gratulieren ganz herzlich. Dass es unsere Topzeichnerinnen und -zeichner bei ca. 3000 Landkreiseinsendungen und 150000 bayernweit in die Endausscheidung geschafft haben, ist sicherlich eine hervorragende Leistung! Mehr …
 

IKG-Schüler malen für den Frieden
(Sti) Vom 23.03. bis 28.03.2017 offenbarten Oberstufenschülerinnen und -schüler im Rahmen der Ausstellung VOLKSKUNST PEACE ART in der Säulenhalle in Landsberg/Lech ihr künstlerisches Potential. Das zeigte sich einmal mehr in einem reichhaltigen und teilweise höchst anspruchsvollen Angebot (das leider nicht immer die gerechte Würdigung fand) und hätte locker gereicht, um allein eine solche Ausstellung auszurichten. Von insgesamt zwanzig Bildern waren dann immerhin neun aus der Lechstraße und werden von Landsberg aus weiter auf Wanderschaft gehen, unter anderem, wie es hieß, nach Berlin zum evangelischen Kirchentag. Mögen sie zu dessen und allgemeiner Erleuchtung beitragen! Sehr erfreulich (und für so manches entschädigend) ist umso mehr die Tatsache, dass die mit 500,- und 350,- Euro dotierten Hauptpreise, die per Publikums-Voting ermittelt wurden, an zwei Q 12-Schülerinnen des Ignaz-Kögler-Gymnasiums gingen. Eine Auszeichnung, die den beiden zu Recht zusteht und von Herzen zu gönnen ist! Den ersten Preis machte dabei das Bild von Franziska Müller, der zweite Preis ging an Melinda Pohl. Die Bilder die im Rahmen dieses Projekts am IKG entstanden sind, können im Gang zur Mensa (Untergeschoss der Schule) betrachtet werden. Mehr … 


Sterben und Tod, Hoffen und Glauben
(Bau/Hof) Das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach ist ein Ort, an dem Lebensfreude, Geborgenheit und Gemeinschaft genauso ihren Platz finden wie Trauer und Schmerz. Für Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Ignaz-Kögler-Gymnasiums berichtete in unserer Aula Frau Elfriede Notz über ihre Arbeit als Seelsorgerin Kinderhospiz. Der anfänglichen Anspannung gegenüber dem Thema Sterben und Tod folgte schon nach den ersten Erzählungen der Referentin deutlich spürbare Betroffenheit. Die Schicksale der unheilbar und Lebens begrenzt erkrankten Kinder und ihrer Familien berührten und machten demütig. Zielsetzung und Gestaltung des Hospizes zeigen, dass es um eine ganzheitliche Betreuung der betroffenen Familien geht. Sichtbar wird bei aller Traurigkeit einer solchen Einrichtung, dass dort auch Freude und ganz viel Hoffnung zu Hause sind. Deutlich wurde auch, wie Trauergespräche ganz entscheidend dazu beitragen, dass dem Thema „Tod und Sterben“ der Schrecken genommen wird und die Betroffenen nicht im Leid zu verharren.

 

Medienscouts am IKG
(Lem) In unserer modernen Zeit gewinnen digitale Medien immer mehr an Bedeutung. Diese Entwicklung zeigt sich insbesondere bei allen Schülerinnen und Schülern. Viele besitzen bereits in der 5. Klasse ein Smartphone, bewegen sich beinahe täglich im Internet, beispielsweise bei YouTube und nutzen soziale Medien wie WhatsApp. Um sich in diesem digitalen Dschungel nicht zu verirren, die positiven Aspekte zu nutzen und die vorhandenen Gefahren sicher erkennen und vermeiden zu können, wird am IKG das Konzept der MEDIENSCOUTS eingeführt. Engagierte, interessierte Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufen sollen die jüngeren Schüler begleiten, beraten und ihnen helfen, sich innerhalb der digitalen Medienvielfalt zurechtzufinden. Dabei führen die Medienscouts selbsterarbeitete Workshops in den Klassenstufen fünf und sechs durch und stehen als Ansprechpartner auf Augenhöhe zur Verfügung. Bei dieser Aufgabe werden sie von Herrn Oswald und Herrn Lembach unterstützt, sowie externen Experten, wie beispielsweise Herrn Schuppert, der regelmäßig Medienworkshops und Elternabende am IKG durchführt.

 

Recht UN(d) Ordnung – IKG-Mittelstufentheater mit neuer Inszenierung im Stadttheater
(Wan) Schon der Titel lässt Zweideutigkeiten vermuten, die sich dann auch in der beeindruckenden Inszenierung unseres Mittelstufentheaters unter der Leitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Julia Andres opulent entfalten. Während Medea aus Rachsucht und Verzweiflung in Euripides‘ antikem Drama ihre beiden Kinder tötet, kann dies in der Version des Mittelstufentheaters verhindert werden. Denn die Medea von heute zieht vors Familiengericht und streitet dort mit Jason um Sorgerecht und Unterhalt. Allerdings geht es vor Gericht dann doch recht turbulent zu, denn schließlich hat es auch noch andere Fälle zu bearbeiten. Mit großem Vergnügen konnten in der Vormittagsvorstellung die Klassen der Mittelstufe das schauspielerische Können ihrer Mitschüler verfolgen, bevor das Theaterstück am Abend der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Beide Vorstellungen ernteten im jeweils vollbesetzen Haus tosenden Applaus. Den hatten sich die jungen Schauspieler allerdings auch redlich verdient. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an das herausragende Engagement von Frau Andres, ohne deren professionellen Einsatz eine Inszenierung von dieser Qualität kaum denkbar wäre. Danke auch an all die vielen unsichtbaren Helfer im Hintergrund! Mehr ...

 

Dead and Alive – Barockabend der Musischen Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8
(Wan) Eine Frau sitzt vor einem Spiegel und bereitet sich aufwendig auf einen Ballabend vor. Da tritt ihr ungeduldig wartender Ehemann zu ihr und erinnert sie mit drastischen Worten an die Vergänglichkeit der Schönheit: „ Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand … dir um die Brüste streichen …“. Das Paar findet sich kurz danach auf einem rauschenden Ball wieder. In opulenten Roben tanzen die Damen Menuette zu Händels „Wassermusik“ und schon ist man mitten drin im Barock: Hier der Hinweis auf den Tod, dort das überschäumende Leben – hier Vanitas, dort Carpe diem. „Was ist die Welt?“- Das fragte man sich nicht nur im Barock, das fragten sich auch unsere Achtklässlerinnen im musischen Zweig. Ihre wunderbaren Texte, die sie zum Thema „Dead and Alive“ selbst geschrieben hatten und an diesem Abend eindrucksvoll rezitierten, zeugten von einer intensiven Beschäftigung mit dem Sinn des Lebens. Eine durch und durch überzeugende Gemeinschaftsproduktion der Fächer Deutsch, Kunst und Sport aus dem Profilbereich des Musischen Zweigs in der 8. Jahrgangsstufe, der die Zuschauer gleichermaßen erstaunte wie begeisterte! Herzlichen Dank für das dahinter stehende große Engagement an Deutschlehrerin Carolin Fronius, Sportlehrerin Dorothea Rohrer sowie Kunstlehrerin Martina Seeliger! Mehr …  

 

Der Kurs Dramatisches Gestalten präsentierte: DER EXproZESS - Eine Tragikomödie nach Heinrich Wieland und Friedrich Dürrenmatt
(Kop / Magali Hansen) Zahnarzt Struthion mietet für eine mehrtägige Reise beim Eseltreiber Anthrax einen Esel. Unterwegs möchte er im Schatten des Tieres rasten, doch der Eselstreiber will dafür erneut eine Gebühr erheben, da nach seiner Auffassung die Miete lediglich die Fortbewegung mit dem Esel umfasse, nicht aber die Nutzung des Schattens. Da der Zahnarzt nicht gewillt ist, für des Esels Schatten extra zu bezahlen, wird die Sache vor den Stadtrichter Philippides von Abdera gebracht. Die Schlichtungsversuche des Stadtrichters schlagen indes fehl. Die Fronten verhärten sich, weil den beiden Streithähnen die Anwälte Physignatus und Polyphonus beispringen, die aus der Angelegenheit einen Testfall für das Rechtssystem machen. Am Ende wird die ganze Stadt Abdera in den Streit hineingezogen und die Auseinandersetzung mündet in einer großen Katastrophe. Mit großem Vergnügen verfolgten die Zuschauer in der Aula dieses absurde und zugleich geistreiche Spiel voller Wortwitz und ernster Komik, das ihnen die Oberstufenschüler des Kurses Dramatisches Gestalten an zwei Abenden in der letzten Märzwoche mit viel schauspielerischem Können boten. Mehr …

Preis für fleißiges Lesen: Die Klasse 6a erhält eine eigene Stadtführung
(Müw) Für die Sommerferien 2016 hatte die Stadtbücherei Landsberg einen Preis ausgeschrieben für die Kinder, die die Ferien am eifrigsten zum Lesen nutzten. Zusätzlich konnten sich auch ganze Klassen um diesen Preis bewerben. Dank etlicher eifriger Leserinnen und Leser, die von ihrer Deutschlehrerin Martina Peischl zum Mitmachen motiviert worden waren, gewann unsere Klasse 6a diesen Klassenpreis – eine Stadtführung am Abend für die gesamte Klasse. Am Freitag, den 31.03.2017 war es dann soweit. Die Schülerinnen und Schüler trafen sich mit ihrem Klassleiterteam am alten Rathaus, wo Herr Flörke sie schon erwartete. Auf dem Weg zum ehemaligen Ursulinenkloster verriet er die wahre Geschichte der beiden Häuser, die mit zueinander gewandten Dachgiebeln am Hauptplatz stehen. Im Salzstadel war eine Menge über die Vergangenheit und Bedeutung des Salzhandels für die Stadt Landsberg zu erfahren und am Hexenturm erzählte Herr Flörke grausliche Geschichten über die Foltermethoden und Strafen im Mittelalter. Durch die geheimnisvolle enge Gasse ging es schließlich zum Jungfernsprungturm, von dem alle einen prächtigen Blick über die nächtliche Stadt genießen konnten. Mehr …


Motivations- und Konzentrationsseminar für Sechstklässler
(Göt/Far) Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Prüfungsängste oder einfach Motivationslosigkeit hemmen die Kinder oft in der vollen Entfaltung ihrer Potentiale. Ein Coaching, das genau an dieser Stelle ansetzt, kann helfen, neue Denk- und Verhaltensmuster zu erwerben. Als Fortsetzung und Erweiterung der Lernseminare zu Beginn der Jahrgangsstufe 5 fand in der Fahrtenwoche vor den Osterferien solch ein Motivations- und Konzentrationsseminar für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 statt. Mit Thomas Prehn, Münchner Kinder- und Jugendcoach, machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach allem, was ihrer Konzentration und Motivation im Weg steht, entwickelten Strategien, wie sie damit umgehen können, und entdeckten neu, was in ihnen steckt. Und wenn’s mal mit der Konzentration bergab ging, dann wurde eben schnell eine Runde SPEED gespielt. Thomas Prehn arbeitet erfolgreich als Coach und Berater von Schülern, Auszubildenden, Studenten sowie deren Eltern bzw. Familien und hält Vorträge und Workshops an Schulen. Ein herzliches Dankeschön an unseren Elternbeirat, der dieses besondere Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler finanziell unterstützte.


 

Herausgeber: Direktorat des Ignaz-Kögler-Gymnasiums
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Redaktion: Mechthild Wand